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Gesundheit und sichere Mobilität

Facility Management: Mobilitätsmanagement » Strategie » Gesundheit

Bis 2030 werden die geburtenstarken Jahrgänge der 1960er Jahre das Pensionsalter erreichen

Bis 2030 werden die geburtenstarken Jahrgänge der 1960er Jahre das Pensionsalter erreichen

Angesichts des Fachkräftemangels werden zunehmend ältere Menschen motiviert, in Teilzeit weiterzuarbeiten oder in ihre Berufe zurückzukehren. Um dies zu ermöglichen, muss das Arbeitsumfeld attraktiv gestaltet sein. Gleichzeitig gewinnt die Förderung der Gesundheit in einer alternden Bevölkerung zunehmend an Bedeutung, insbesondere durch die Unterstützung aktiver Mobilität wie Gehen und Radfahren.

Auswirkungen auf Gesellschaft und Arbeitsmarkt

Moderat bewegen: Krankenstände reduzieren

Moderne Mobilitätsmanagement-Strategien betrachten Mobilität und Gesundheit als eng miteinander verknüpft. Aus gesundheitlicher Perspektive wird insbesondere die Förderung aktiver Mobilitätsformen wie Gehen und Radfahren hervorgehoben. Diese Formen der Mobilität bieten nicht nur Vorteile für die Umwelt und die Verkehrsentlastung, sondern auch erhebliche gesundheitliche Vorteile für die Beschäftigten.

Erwachsene sollten sich mindestens 150 Minuten pro Woche moderat bewegen, was auch durch aktive Fortbewegung wie Gehen und Radfahren erreicht werden kann. Da jeder vierte Weg ein Arbeitsweg ist, bietet das betriebliche Mobilitätsmanagement ein erhebliches Potenzial, aktive Mobilitätsangebote zu fördern und damit in die langfristige Gesundheit der Beschäftigten zu investieren. Studien belegen, dass regelmäßige Bewegung, wie 30 Minuten Gehen oder Radfahren pro Tag, die körperliche Leistungsfähigkeit steigert und die Gesundheit verbessert. Dies führt auch zu einer signifikanten Reduktion der Krankenstände.

Gesundheitsvorteile aktiver Mobilität

Aktive Mobilitätsformen, wie z.B. das Radfahren oder Gehen auf dem Arbeitsweg, sind eine effektive Möglichkeit, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene körperliche Aktivität in den Alltag zu integrieren. Die WHO empfiehlt, mindestens 150 Minuten moderate körperliche Bewegung pro Woche zu betreiben, idealerweise in Einheiten von mindestens 10 Minuten. Die Integration dieser Aktivität in den Arbeitsweg ermöglicht es, eine regelmäßige und routinemäßige körperliche Bewegung sicherzustellen, die vielfältige gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Dazu gehören eine Reduzierung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Rückenbeschwerden sowie eine allgemeine Steigerung des Wohlbefindens.

Eine Studie zeigt, dass Berufstätige, die regelmäßig zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren, durchschnittlich ein Drittel weniger Krankheitstage aufweisen als solche, die motorisierte Verkehrsmittel nutzen. Darüber hinaus haben diese aktiven Pendler einen niedrigeren Body-Mass-Index (BMI) und berichten von einem höheren allgemeinen Wohlbefinden.

Aktiver Arbeitsweg

Unternehmen können den Anteil der Beschäftigten, die sich auf dem Arbeitsweg bewegen, durch interne Anreize wie Schrittzähler-Wettbewerbe, Teilnahme an Charity-Veranstaltungen, Radausflüge und regelmäßige Radservices erhöhen.

Angsträume vermeiden

Ein fehlendes Sicherheitsgefühl kann dazu führen, dass bestimmte Wege oder Verkehrsmittel gemieden werden, besonders bei Dunkelheit. In Deutschland fühlen sich über die Hälfte der Menschen nachts im öffentlichen Verkehr unsicher, wobei Frauen und andere gefährdete Gruppen, wie ältere Menschen oder Personen, die aufgrund ihrer Körpergröße oder sexuellen Orientierung benachteiligt sind, besonders betroffen sind. Unternehmen sollten darauf achten, Angsträume zu reduzieren, indem sie z. B. Fahrradabstellplätze gut einsehbar und beleuchtet gestalten.

Auswirkungen auf Unternehmen und Mitarbeiter

Unternehmen und Kommunen können erheblich von den gesundheitlichen Vorteilen der aktiven Mobilität profitieren. Die Förderung des Radfahrens oder Gehens zur Arbeit kann dazu beitragen, die Gesundheit der Mitarbeiter zu verbessern, die Anzahl der Krankheitstage zu senken und dadurch Personalkosten zu sparen. Darüber hinaus wird durch ein höheres Wohlbefinden der Mitarbeiter auch die Zufriedenheit und potenziell die Produktivität gesteigert. Diese positiven Effekte stellen klare Wettbewerbsvorteile dar, die durch den Einsatz intelligenter Mobilitätsstrategien erreicht werden können.